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Verpackungsoptimierung

Verpackungsoptimierung

Die Verpackungsoptimierung beschäftigt sich mit der Verbesserung der technischen Eigenschaften von Verpackungen. Je nach Zweck der Verpackung können dabei unterschiedliche Gesichtspunkte im Mittelpunkt stehen. Erkannte Schwachstellen der derzeit verwendeten Verpackung, steigende Anforderungen des (End)Kunden, Änderungen in den Bedürfnissen des Marktes oder Innovationen in der Verpackungstechnologie sowie Handlingsprobleme können Anlass für eine Verpackungsoptimierung geben.

Ein weiterer wichtiger Faktor im Bereich der Verpackungsoptimierung ist die Kostenoptimierung. Durch effiziente Verpackungsoptimierung ergeben sich Einsparpotentiale. Die Einkaufs- und Beschaffungskosten machen in der Regel nur ungefähr 20 bis 30 Prozent der gesamten Verpackungskosten aus. Hinzu kommen weitere Kosten durch verschiedene Prozesse sowie die Logistik. Ziel der Verpackungsoptimierung ist somit immer eine Effizienzsteigerung.

Effizienzsteigerungen können sich durch eine gesteigerte Raumausnutzung ergeben. Hierbei ist die Optimierung der Packdichte entscheidend. Materialoptimierungen sorgen mitunter für Kostensenkungen bei Transport sowie Entsorgung und steigern die Nachhaltigkeit des Produkts. Zeiteinsparungen bei Verpackung und Transport und ein verbesserter Schutz des Packgutes sind ebenfalls Gegenstände von Optimierungsmaßnahmen.

Prozessoptimierung & Logistik-Optimierung

Prozessabläufe in Unternehmen sind meist historisch gewachsen. Bewährte und eingeübte Verfahren werden oft ungern verändert. Dabei verbergen sich in diesem Bereich häufig umfangreiche Optimierungspotentiale. Diese Rationalisierungspotentiale bleiben ohne entsprechende Analysen ungenutzt und verursachen unnötig hohe Kosten. Denn die Prozess- und Logistikkosten machen einen deutlich höheren Anteil an den Gesamtkosten aus als die Herstellungs- und Beschaffungskosten der Verpackungen.

Für eine erfolgreiche Verpackungsoptimierung müssen die Prozesse innerhalb der Logistik eines Unternehmens analysiert werden. Dazu gehören Administration (z.B. Disposition), Kommissionierung, Verpackung und Versand ebenso, wie Lagerung und Transport. Natürlich fließen auch die Bedürfnisse der Kunden in den Optimierungsprozess ein.

Bei Mehrwegverpackungen muss die Verpackungsoptimierung inzwischen die Bedürfnisse ganzer Lieferketten berücksichtigen. Daher sind die Verpackungskosten über die gesamte Wertschöpfungskette zu betrachten. So kann bei Automobilzulieferern ein und derselbe Behälter mehrere Produktionsschritte begleiten. Hierdurch steigt die Komplexität der Anforderungen, sodass es eines ganzen Teams von Verpackungsspezialisten bedarf, um eine optimale Lösung zu finden.

Verpackungsoptimierung und Verpackungsanalyse zur Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung

DELTA Packaging verfügt über solche Spezialisten und unterstützt seine Kunden im Bereich der Verpackungsoptimierung. Im Zuge der Verpackungsanalyse prüfen wir ungenutzte Potentiale zur Prozess- und Kostenoptimierung. Wir finden die optimale Verpackung für Ihre Produkte. Und sollte eine solche noch nicht existieren, so erschaffen wir sie neu. Dabei fertigen wir Prototypen aus unterschiedlichsten Materialien, individuell auf Ihre Erfordernisse abgestimmt. 

Ihr Gewinn: Sie profitieren davon, Verpackungslösungen aus einer Hand zu erhalten. Von der Verpackungsanalyse über die Prozess- und Logistikoptimierung, die Entwicklung von Prototypen bis hin zur fertigen Verpackung. Dadurch ist es möglich, bestehende Prototypen für unterschiedliche Einsatzzwecke anzupassen und die Vielzahl aus unterschiedlichen Verpackungen zu reduzieren.

Deshalb wandeln sich Verpackungshersteller zunehmend vom reinen Produktionsunternehmen zum Dienstleister, der seinen Kunden keine Produkte von der Stange mehr verkauft, sondern gezielt bei Verpackungsentwicklung und -optimierung Hilfestellung anbietet. So kann der Kunde vom branchenübergreifenden Wissen des Verpackungsanbieters profitieren und sich auf die eigenen Kernkompetenzen konzentrieren.

Optimierung des Volumennutzungsgrades

Zugleich achten wir darauf, den Volumennutzungsgrad zu optimieren. Natürlich müssen hochwertige und empfindliche Güter optimal verpackt werden. Wenn allerdings in der Verpackung unnötig viel „Luft“ ist, entstehen höhere Materialkosten und insbesondere auch höhere Lager- und Logistikkosten. Zudem sorgt ein geringer Volumennutzungsgrad für mehr Verpackungsmüll, was eine geringere Nachhaltigkeit und Ressourcennutzung zur Folge hat.