Glossar - DELTA Packaging

Materialreduzierung

In Zeiten immer knapper und teurer werdender Rohstoffe gewinnt das Thema Materialreduzierung im produzierenden Gewerbe immer mehr an Gewicht.

Die Vorteile der Materialreduzierung liegen auf der Hand: Mit der Menge des verbrauchten Materials reduzieren sich die Kosten und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Einerseits sinken die Materialkosten, gleichfalls sinken die Ausgaben für Lagerung und Transport. Auch der Entsorgungsaufwand verringert sich. Willkommener Nebeneffekt ist die Schonung der Umwelt durch die eingesparte Energie bei Herstellung und Transport.

Eine Materialreduzierung kann durch verschiedene Maßnahmen erreicht werden. So kann beispielsweise die Stärke des verwendeten Materials verringert werden. Das birgt aber die Gefahr, dass das so entstandene Teil weniger beanspruchbar ist. Um Qualitätseinbußen zu vermeiden kann dem mit einer qualitativen Verbesserung des Ausgangsmaterials begegnet werden oder es wird ganz auf Materialien mit überlegenen Eigenschaften ausgewichen. Im letzteren Fall können aber die Kostenvorteile durch die Materialreduzierung mehr als aufgewogen werden.

Auch konstruktive Änderungen können zu einer Materialeinsparung beitragen. Ein Beispiel dafür ist Wellpappe, die durch die Nutzung der Wellenform eine hohe Stabilität aufweist, wobei die Hohlräume im Inneren eine Materialreduzierung im Vergleich zur Vollpappe zulassen.

In der Verpackungsindustrie steht die Vermeidung von Abfällen und die optimale Nutzung von Transport- und Lagerkapazitäten im Vordergrund. Deshalb sollten Verpackungen leicht sein, wenig Platz einnehmen und leicht entsorgbar oder wiederverwendbar sein. Materialreduzierung trägt so dazu bei, nachhaltigeres Wirtschaften zu ermöglichen. Sie spart Ressourcen und sorgt für nachhaltigeres Wirtschaften. Nicht zuletzt freut sich auch der Kunde, wenn er sich mit weniger Verpackung konfrontiert sieht. Somit taugt Materialreduzierung letztlich auch als Verkaufsargument und trägt zur Kundenbindung bei.