Glossar - DELTA Packaging

Modulare Verpackung

Modulare Verpackungen verfügen über standardisierte Abmessungen, um mehrere Verpackungsgrößen miteinander nutzen zu können. Ihre Größen sind so aufeinander abgestimmt, dass unterschiedlich große Packstücke zu einem Packstück kombiniert werden können.

Ein anschauliches Beispiel für eine modulare Verpackung bieten Bierkästen. Zwei Größen sind gebräuchlich, Normalgröße und halbe Größe. Das modulare an diesen Kästen ist, dass sich beide Größen problemlos übereinander stapeln lassen. Da beide identisch hoch sind können sie ohne Beachtung einer Packreihenfolge zu einem gleichmäßig hohen Packstück zusammengestellt werden. Sie lassen sich bequem auf einer einzigen Palette transportieren.

Nach dem gleichen Prinzip werden modulare Verpackungen in der Industrie eingesetzt. Ihr Vorteil liegt in ihrer guten Stapelbarkeit, die eine optimale Nutzung von Lager- und Transportkapazitäten gestattet. Dazu genügt es nicht, dass modulare Behälter das Packgut vor Schäden schützen, sie müssen außerdem eine ausreichende Tragfähigkeit besitzen. Deshalb kommen vor allem stabile Materialien wie Kunststoff und Wellpappe zum Einsatz, als Einweg- oder Mehrwegbehälter.
Andere modulare Systeme bauen nicht nur auf der Stapelfähigkeit auf, sondern zusätzlich auf der Fähigkeit, mehrere kleinere Verpackungen mit möglichst geringem Raumverlust zu größeren zu kombinieren indem sie nicht aufeinander, sondern ineinander gepackt werden.

Vor allem innerhalb von Lieferketten aber auch im innerbetrieblichen Verkehr ist die modulare Verpackung das Mittel der Wahl wenn es darum geht, reibungslose Abläufe im Verpackungskreislauf zu garantieren. Modulare Mehrwegbehälter begleiten dabei die einzelnen Produktionsschritte vom Halbzeug bis zum fertigen Produkt teilweise über Unternehmensgrenzen hinweg. Dabei bietet die Standardisierung der einzelnen Verpackungskomponenten eine hohe Wirtschaftlichkeit, denn sie spart Packzeiten und sorgt für optimale Raumausnutzung.