Glossar - DELTA Packaging

Prozessanalyse

Die Prozessanalyse ist eine Methode zur Durchleuchtung von Abläufen innerhalb eines Unternehmens mit dem Ziel, diese zu verbessern.

Am Anfang einer Prozessanalyse steht die Ermittlung des Ist-Zustands. Hierzu werden mit verschiedenen Methoden, wie Mitarbeiterinterviews, Fragebögen, Workshops oder Beobachtungen Daten zu einem bestehenden Ablauf gesammelt. Diese sollen Auskunft geben über die Qualität des Prozesses, die für den Prozess benötigte Zeit und die mit ihm verbundenen Kosten.

Die gesammelten Daten bilden die Grundlage für die eigentliche Prozessanalyse. Bei der Auswertung kommen je nach Fragestellung unterschiedliche Analysemethoden zum Einsatz.

Sollen Schwächen aufgedeckt werden kommt die Schwachstellenanalyse zum Einsatz. Sie kann bestehende Unzulänglichkeiten aufdecken, ihre Ursachen ermitteln und vorhandenes Verbesserungspotential aufzeigen. Beim Benchmarking werden die eigenen Prozesse zusätzlich anhand von Kennzahlen mit denen der Branchenführer oder von führenden Unternehmen anderer Branchen verglichen, um Rückschlüsse auf die eigene Konkurrenzfähigkeit ziehen zu können. Die Prozesskostenanalyse hingegen konzentriert sich auf monetäre Fragen und ordnet einem einzelnen Prozess, die durch ihn entstehenden Kosten zu, um Einsparpotentiale sichtbar zu machen.

Eine Prozessanalyse kann intern durchgeführt werden. Das beinhaltet aber die Gefahr, dass die eigene Betriebsblindheit einer unvoreingenommenen Prüfung der Abläufe im Wege steht. Dies kann durch die Beauftragung von externen Beratern vermieden werden. Diese bringen überdies wertvolle Erfahrungen aus der Arbeit mit anderen Unternehmen mit, die innovative Lösungsmöglichkeiten eröffnen.

Eine professionell durchgeführte Prozessanalyse ist in der Lage interne Schwächen aufzudecken und Möglichkeiten für deren Behebung aufzuzeigen. In Zeiten zunehmenden Wettbewerbsdrucks ist sie ein unerlässliches Hilfsmittel, um kosteneffizient zu arbeiten und die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.